Sie sind hier: Projekte/Aktionen 2017: Aalkorbkontrolle  
 PROJEKTE/AKTIONEN
2018: Weihnachtsbäume als Laichhilfen
2017: Aalkorbkontrolle
2016: Hasetreffen mit MdL Renate Geuter
2016: Böschungsarbeiten Elberger See
2016 "Trockenangeln" in der Hase
2016: Arbeiten an Laichzone Altarm Bunnen
2014: Uferbefestigung Elberger See
Schutz des Europäischen Aals
2012 Vorstandssitzung in der Hase
ab 2011 Merschsee
2010: Natur sportlich erleben
2009: Haseauen - Erlebnispfad
Wohltätigkeitsangeln
2010: Infoabend zum Wels

AALKORBKONTROLLE
 



Pressebericht vom 11.07.2017

Illegale Aalkörbe „auf dem Kieker“

- Verein kontrolliert Gewässer und warnt vor unerlaubtem Angeln -

Regelmäßig überprüft der Fischereiverein Löningen seine Vereinsgewässer auf unrechtmäßig ausgelegte Fischereigeräte. Nachdem vor einiger Zeit eine Kontrolle der im Mühlenbach ausgelegten Aalkörbe durchgeführt worden war, wurde jetzt ein Abschnitt der Hase auf illegal ausgelegte Aalkörbe kontrolliert. Aalleinen mit mehreren Haken, die schon seit vielen Jahren aus tierschutzrechtlichen Gründen verboten sind, wurden glücklicherweise nicht gefunden.

Aalkörbe von Vereinsmitgliedern müssen dauerhaft namentlich gekennzeichnet sowie mit einer vom Verein registrierten Nummernplakette versehen werden. Diese Nummer wird auf dem Erlaubnisschein eingetragen. Andernfalls wird die Reuse aus dem Gewässer entfernt. Illegale Nutzer werden vom Fischereiverein Löningen e.V. wegen Fischwilderei zur Anzeige gebracht.

In Deutschland bestimmen strenge Regeln das Angeln in öffentlichen Gewässern. Jeder, der dieses Hobby in deutschen Gewässern ausüben möchte, benötigt einen Fischereierlaubnisschein, der im Normalfall von den Fischereivereinen als Inhaber des Fischereirechts vergeben wird. Alle Fischereigesetze der deutschen Bundesländer verlangen dafür als Voraussetzung den Nachweis der erfolgreich abgelegten Fischerprüfung. Wer diesen Erlaubnisschein nicht besitzt, macht sich des Tatbestandes der Fischwilderei strafbar. Fischwilderei ist nach § 293 des deutschen Strafgesetzbuches (StGB) „die Verletzung eines fremden Fischereirechts.“
Der Vorstand des Fischereivereins Löningen weist darauf hin, dass das Angeln ohne Fischereierlaubnisschein hohe Geldstrafen bis zu 5000 € nach sich ziehen kann, in besonders gravierenden Fällen sogar eine Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren.

Die Kontrollen sollen in absehbarer Zeit in weiteren Abschnitten der Vereinsgewässer durchgeführt werden.




Druckbare Version